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Effizienter Hacken mit der ROW-GUARD Kameralenkung160426 prod rg 01

Der wichtigste Aspekt bei der mechanischen Unkrautregulierung in Reihenkulturen ist, dass das Hackgerät mit den Hackscharen so nahe wie möglich an die Kulturpflanze rankommt ohne diese zu beschädigen. Werkzeuge, die in den Zwischenräumen der Reihe arbeiten wie z.B. die Fingerhacke, müssen auch ganz nahe an bzw. schon in der Reihe geführt werden. Je exakter man an die Kulturpflanze heran arbeiten kann, desto höher ist die mögliche Arbeitsgeschwindigkeit. 

Neben dem Vorteil der erhöhten Arbeitsgenauigkeit und der ganzflächigen Bodenbearbeitung in Verbindung mit einer Fingerhacke, wird auch die die Ertragsleistung gesteigert, da mit höheren Arbeitsgeschwindigkeiten bis zu 15 km/h mehr Fläche in kürzerer Zeit in besserer Qualität bearbeitet werden kann. Der Fahrer ermüdet weniger schnell, seine Konzentration richtet sich nur auf die Einhaltung der richtigen Fahrspur.

Die Anpassung des Hackgerätes an die Reihe übernimmt die ROW-GUARD Kameralenkung. Einsetzbar ist das System bei verschiedensten Feldfrüchten, unabhängig von Reihenabstand und Reihenanzahl. Das große Sichtfeld der Kamera über mehrere Reihen stellt eine präzise Führung auch bei hochwüchsigem Unkraut sicher. Zwei Kameralinsen mit verschiedenen Belichtungsstufen erkennen zuverlässig die Reihen und steuern über einen hydraulischen Verschieberahmen das Hackgerät exakt zwischen den Reihen. Das System kann bequem über ein Bedienterminal vom Traktor aus eingestellt werden.

Durch die Führung an den Reihen entlang ist auch der Einsatz der erwähnten Fingerhacke möglich, die dadurch exakt in den Reihen arbeitet. Bei der Fingerhacke handelt es sich um bodenangetriebene Kunststofffinger, die den Boden zwischen den einzelnen Kulturpflanzen bearbeiten und so frisch gekeimte Unkräuter ausreißen oder verschütten ohne dabei die Kulturpflanze zu beschädigen.

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Mehr Infos zum ROW-GUARD

Die Genauigkeit von RTK-Lenksystemen (RTK=Real Time Kinematik) reicht nicht an jene von kameragesteuerten Geräten heran. Auch ist ein höherer Aufwand für ein korrektes Arbeiten nötig (Aufzeichnung des GPS-Signals bei der Aussaat, Empfang eines Korrektursignals am Feld via Mobilfunknetz). Die aufwändige Verarbeitung von GPS- und Mobilfunksignalen reduziert dabei die Arbeitsgeschwindigkeit. Probleme können auch auf Hanglagen entstehen, da die notwendige erhöhte Position des GPS-Sensors durch die Neigung der Maschine im Verhältnis zur Bodenoberfläche eine leicht verschobene errechnete Position zurückliefert. Diese Differenz reicht schon aus um statt dem Unkraut zwischen den Reihen die Kulturpflanze selbst zu beschädigen.

ROW-GUARD Video: