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Die ideale Saatbettbereitung

Die ideale Saatbettbereitung

Die ideale Saatbettbereitung

14.04.2022

Damit das Saatbett mit nur einer Überfahrt in guter Qualität für die Saat vorbereitet werden kann, bedarf es der entsprechenden Technik. Insbesondere damit die Winterfeuchtigkeit im Boden erhalten bleibt, ist es wichtig, am Saatbett nur eine Überfahrt durchzuführen – des Weiteren werden so Zeit und Treibstoff gespart.

<p class="text-block"><strong>Mit EXTREM und VIBROSTAR zur perfekten Saatbettbereitung</strong><br /> Mit der Saatbettkombination EXTREM oder dem Feingrubber VIBROSTAR wird das passende Verhältnis zwischen Fein- und Groberde geschaffen, was Verschlämmung und Verdunstung entgegenwirkt. Damit so viel Feuchtigkeit wie möglich im Boden bleibt ist es bei der Saatbettbereitung wichtig, den Boden so wenig wie möglich zu bewegen.&nbsp;Die Groberde wird oben abgelegt, die Feinerde bleibt am Saathorizont. Besonders wichtig sind hierbei die passenden Nachläufer (Walzen), aber auch die vorlaufenden Planierschienen. Da jeder Landwirt auf seinen Feldern eine andere Bodenzusammensetzung hat, ist eine korrekte Auswahl der Werkzeuge essenziell, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Um später eine exakte Ablage des Saatguts zu ermöglichen, bedarf es bei der Saatbettbereitung eine ruhig laufende Maschine, die präzise die eingestellte Arbeitstiefe einhält.</p>

Mit EXTREM und VIBROSTAR zur perfekten Saatbettbereitung
Mit der Saatbettkombination EXTREM oder dem Feingrubber VIBROSTAR wird das passende Verhältnis zwischen Fein- und Groberde geschaffen, was Verschlämmung und Verdunstung entgegenwirkt. Damit so viel Feuchtigkeit wie möglich im Boden bleibt ist es bei der Saatbettbereitung wichtig, den Boden so wenig wie möglich zu bewegen. Die Groberde wird oben abgelegt, die Feinerde bleibt am Saathorizont. Besonders wichtig sind hierbei die passenden Nachläufer (Walzen), aber auch die vorlaufenden Planierschienen. Da jeder Landwirt auf seinen Feldern eine andere Bodenzusammensetzung hat, ist eine korrekte Auswahl der Werkzeuge essenziell, um das bestmögliche Ergebnis zu erzielen. Um später eine exakte Ablage des Saatguts zu ermöglichen, bedarf es bei der Saatbettbereitung eine ruhig laufende Maschine, die präzise die eingestellte Arbeitstiefe einhält.

Tipps & Tricks zur optimalen Saatbettbereitung
 

  • Mittel- bis grobkrümelige, offene Struktur
    Ein perfekt eingeebnetes, flach bearbeitetes Saatbett zeichnet sich durch eine oberflächig mittel- bis grobkrümelige, offene Struktur aus. Das Saatgut selbst wird in einem feinkrümeligen Horizont abgelegt, unter welchem sich rückverfestigter und somit wasserführender Boden befinden soll. Um schadhafte Bodenverdichtungen zu vermeiden, soll die Saatbettbereitung mit möglichst wenigen Überfahrten erfolgen. Der Acker soll so weit wie möglich nicht im durchnässten Zustand befahren werden. Die daraus resultierenden Verdichtungen und Verschlämmungen verzögern die Pflanzenentwicklung. 
     
  • „Falsches Saatbett“ im Frühjahr
    Sollten es die Bedingungen im Frühjahr zulassen, kann auch ein „falsches Saatbett“ bereitet werden. In dem bereits 2 bis 4 Wochen vor dem geplanten Saattermin bereiteten Saatbett können Beikrautsamen keimen und anwachsen. Diese Beikrautpopulation kann dann mit der eigentlichen Saatbettbereitung vor der Saat relativ einfach und wirkungsvoll bekämpft werden. Um den Effekt noch zu verstärken kann das „falsche Saatbett“ auch zwischendurch ein- oder zweimal flach mit der Saatbettkombination oder eventuell auch mit dem Hackstriegel bearbeitet werden. Dadurch kann man den Beikrautdruck, speziell im Jugendstadium der Hauptkultur, spürbar senken.
     
  • Zapfwellenangetriebene Geräte vermeiden
    Zapfwellenangetriebene Geräte wie Kreiselegge und Zinkenrotor sollten, sofern es möglich ist, vermieden werden, da diese bei feuchten Bedingungen den Boden verschmieren können. Weiters besteht bei diesen Geräten die Gefahr einer zu intensiven Zerschlagung der Bodenteile. Gerade bei einem Einsatz im Frühjahr nach einer Herbstfurche entsteht rasch ein zu feines Saatbett, das in Folge zu Verschlämmung bzw. Erosion neigt.

Grundsätzlich gilt: So grob wie möglich und so fein wie nötig!

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